Eine Website kann hervorragend aussehen und trotzdem kaum Anfragen bringen. Sie kann technisch funktionieren und dennoch Besucher verlieren. Und sie kann bei Google gefunden werden, ohne dass daraus ein einziger neuer Kunde entsteht.
Genau deshalb ist die Entscheidung, eine Website erstellen lassen zu wollen, mehr als die Suche nach jemandem, der Farben auswählt, Bilder einfügt und einige Unterseiten programmiert. Ein guter Webauftritt verbindet Strategie, Design, Technik, Inhalte, Suchmaschinenoptimierung und eine klare Nutzerführung.
Ein Unternehmer brachte es einmal treffend auf den Punkt: „Ich brauche eigentlich keine neue Website. Ich brauche mehr Kunden.“
Das ist der entscheidende Unterschied.
Wer eine professionelle Website erstellen lassen möchte, sollte daher nicht zuerst fragen: „Wie sieht sie aus?“ Die wichtigere Frage lautet: Welche Aufgabe soll die Website für das Unternehmen übernehmen?
Soll sie Anfragen generieren? Produkte verkaufen? Bewerber gewinnen? Vertrauen schaffen? Termine vereinbaren? Ein komplexes Angebot verständlich erklären?
Erst wenn diese Frage beantwortet ist, beginnt gutes Webdesign.
Website erstellen lassen oder selbst bauen?
Baukastensysteme machen den Einstieg verlockend einfach. Ein Template auswählen, Logo hochladen, Texte einsetzen – fertig.
Zumindest theoretisch.
Für ein privates Projekt oder eine kleine Informationsseite kann das durchaus reichen. Bei einem Unternehmen sieht die Sache anders aus. Dort ist eine Website Bestandteil von Vertrieb, Marketing und Markenkommunikation.
Wer seine Website erstellen lassen möchte, kauft deshalb im Idealfall nicht einfach einige Stunden Programmierarbeit. Er kauft Erfahrung mit Fragen wie:
- Welche Informationen interessieren Besucher zuerst?
- Welche Seitenstruktur führt logisch durch das Angebot?
- Wo sollte ein Kontaktformular stehen?
- Welche Inhalte braucht Google, um das Thema einer Seite zu verstehen?
- Wie funktioniert die Seite auf einem Smartphone?
- Wie schnell lädt sie?
- Kann sie später erweitert werden?
- Wer kümmert sich um Updates und technische Probleme?
Gerade diese Entscheidungen werden bei DIY-Projekten häufig unterschätzt.
Ein Beispiel: Ein Handwerksbetrieb bietet fünf unterschiedliche Dienstleistungen an. Auf der selbstgebauten Website werden alle Leistungen auf einer einzigen langen Seite beschrieben.
Technisch funktioniert das.
Strategisch ist es jedoch möglicherweise problematisch. Ein Kunde, der gezielt nach einer bestimmten Dienstleistung sucht, muss lange scrollen. Gleichzeitig fehlen eigenständige Landingpages, die für konkrete Suchbegriffe optimiert werden könnten.
Eine professionelle Agentur würde möglicherweise eine andere Struktur empfehlen: eine zentrale Leistungsübersicht und separate Unterseiten für die wichtigsten Angebote.
Der Unterschied liegt nicht im schöneren Button. Der Unterschied liegt in der Strategie hinter dem Button.
Warum eine professionelle Website mehr als gutes Design braucht
Natürlich spielt Gestaltung eine wichtige Rolle. Farben, Typografie, Bilder, Abstände und visuelle Hierarchien bestimmen, wie ein Unternehmen wahrgenommen wird.
Aber Design allein verkauft selten.
Stellen Sie sich zwei Websites vor.
Website A besitzt spektakuläre Animationen, große Videos und ungewöhnliche Effekte. Besucher benötigen jedoch mehrere Sekunden, um überhaupt zu verstehen, welche Dienstleistung angeboten wird.
Website B wirkt etwas zurückhaltender. Dafür steht direkt im sichtbaren Bereich:
Was bietet das Unternehmen? Für wen? Welches Problem wird gelöst? Was soll der Besucher als Nächstes tun?
Welche Website wird wahrscheinlich mehr qualifizierte Anfragen erhalten?
In vielen Fällen Website B.
Wenn Unternehmen ihre Website erstellen lassen, sollte Gestaltung deshalb immer eine Funktion erfüllen. Ein Button muss auffallen, weil er eine wichtige Aktion ermöglicht. Ein Bild sollte Vertrauen oder Kompetenz vermitteln. Eine Überschrift muss Orientierung geben.
Gutes Webdesign lenkt Aufmerksamkeit.
Es dekoriert nicht einfach eine Seite.
Der richtige Start: Ziele definieren, bevor das Design beginnt
Ein häufiges Problem entsteht schon vor dem ersten Entwurf.
Der Auftrag lautet ungefähr so:
„Wir möchten eine moderne Website.“
Doch was bedeutet modern?
Für einen Architekten kann das etwas völlig anderes bedeuten als für einen Steuerberater, ein Fitnessstudio oder einen Industriebetrieb.
Deshalb sollte ein professionelles Projekt mit Fragen beginnen.
Wer sind die wichtigsten Besucher?
Eine Website kann mehrere Zielgruppen besitzen. Trotzdem sollten Prioritäten festgelegt werden.
Ein Maschinenbauunternehmen könnte beispielsweise folgende Gruppen ansprechen:
- Einkaufsleiter,
- technische Entscheider,
- bestehende Kunden,
- potenzielle Mitarbeiter,
- internationale Vertriebspartner.
Alle benötigen unterschiedliche Informationen.
Der Einkäufer interessiert sich möglicherweise für Lieferfähigkeit und Referenzen. Ein Ingenieur sucht technische Daten. Bewerber möchten wissen, wie es im Unternehmen aussieht und welche Stellen verfügbar sind.
Wer eine Website erstellen lassen möchte, sollte diese unterschiedlichen Informationsbedürfnisse bereits bei der Konzeption berücksichtigen.
Welche Handlung soll der Besucher ausführen?
Auch diese Frage wird überraschend selten klar beantwortet.
Soll jemand:
- anrufen,
- einen Termin buchen,
- ein Angebot anfordern,
- ein Produkt bestellen,
- einen Rückruf vereinbaren,
- ein Dokument herunterladen,
- eine Bewerbung absenden?
Eine Seite ohne klare Handlungsmöglichkeit ist wie ein Geschäft ohne Kasse.
Der Besucher schaut sich um – und geht wieder.
Website erstellen lassen: Der typische Ablauf eines professionellen Projekts
Jede Agentur arbeitet etwas anders. Trotzdem besteht ein strukturiertes Webprojekt meistens aus mehreren aufeinander aufbauenden Phasen.
JOMOX Media beschreibt beispielsweise einen Prozess, der mit persönlichem Kennenlernen und Zieldefinition beginnt und anschließend Konzeption, individuelle Gestaltung und technische Entwicklung miteinander verbindet. Dabei werden auch Themen wie modulare Strukturen, Performance, SEO, individuelle Plugins sowie spätere Wartung berücksichtigt.
Dieses Vorgehen ist sinnvoll, weil Entscheidungen aus einer frühen Projektphase spätere Schritte beeinflussen.
1. Analyse und Beratung
Am Anfang steht das Unternehmen selbst.
Was wird angeboten? Wer kauft? Welche Leistungen sind besonders wichtig? Welche Mitbewerber gibt es? Was funktioniert an der bestehenden Website nicht?
Gerade bei einem Relaunch lohnt sich eine ehrliche Analyse.
Vielleicht ist das Design tatsächlich veraltet.
Vielleicht liegt das eigentliche Problem jedoch woanders.
Es kommt vor, dass Unternehmen eine Website erstellen lassen möchten, obwohl ihre aktuelle Seite technisch durchaus brauchbar wäre. Das größere Problem sind dann beispielsweise unklare Texte, schlechte Landingpages oder eine komplizierte Navigation.
Eine gute Beratung sollte deshalb auch sagen können:
„Diesen Bereich müssen wir nicht komplett neu bauen.“
Das spart Budget und verhindert unnötige Arbeit.
2. Struktur und Seitenarchitektur
Jetzt wird festgelegt, welche Seiten benötigt werden.
Eine typische Unternehmenswebsite könnte beispielsweise enthalten:
- Startseite
- Leistungen
- einzelne Leistungsseiten
- Über uns
- Referenzen
- Karriere
- Blog oder Ratgeber
- Kontakt
- rechtliche Seiten
Doch eine sinnvolle Architektur lässt sich nicht einfach aus einer Standardvorlage übernehmen.
Ein Immobilienmakler benötigt andere Inhalte als ein Maschinenbauer. Ein lokaler Dienstleister braucht andere Landingpages als ein international tätiger B2B-Anbieter.
Die Struktur sollte zum Geschäftsmodell passen – nicht umgekehrt.
3. Design und visuelle Identität
Erst danach sollte das eigentliche Webdesign konkret werden.
Farben, Schriftarten, Icons, Bildsprache und Layout müssen zusammenpassen.
Dabei sollte die Website die bestehende Marke fortführen. Wenn bereits ein Corporate Design vorhanden ist, sollte dieses nicht plötzlich ignoriert werden.
Ein klassischer Fehler sieht so aus:
Das Unternehmen tritt auf Fahrzeugen, Broschüren und Messeständen seriös und technisch auf. Die neue Website wird jedoch mit verspielten Animationen, pastellfarbenen Flächen und einer Lifestyle-Bildwelt gestaltet.
Das Ergebnis mag ästhetisch interessant sein, passt aber nicht zur Marke.
Wer eine Website erstellen lassen will, sollte deshalb nicht einfach nach einem Design suchen, das „schön“ aussieht.
Es muss glaubwürdig aussehen.
Responsive Design ist keine Zusatzfunktion
Viele Besucher sehen eine Unternehmenswebsite zuerst auf dem Smartphone.
Deshalb darf die mobile Variante nicht erst am Ende des Projekts irgendwie angepasst werden.
Navigation, Buttons, Formulare, Tabellen, Bilder und Texte müssen auch auf kleinen Displays funktionieren.
Ein Kontaktbutton, der auf einem Desktop hervorragend platziert ist, kann auf einem Smartphone praktisch unsichtbar werden. Eine Tabelle mit technischen Daten kann den Bildschirm sprengen. Eine riesige Grafik kann die Ladezeit unnötig erhöhen.
Wer seine Webseite erstellen lassen möchte, sollte deshalb bereits beim Angebot prüfen, ob responsive Design selbstverständlich zum Projekt gehört.
Und zwar nicht nur als Aussage.
Lassen Sie sich Referenzen auf dem Smartphone zeigen.
Geschwindigkeit beeinflusst mehr als nur Geduld
Eine langsame Website nervt.
Das klingt banal, hat aber direkte Auswirkungen auf das Nutzererlebnis.
Wer auf ein Ergebnis klickt und anschließend mehrere Sekunden auf Inhalte wartet, kann genauso schnell zurückgehen und einen anderen Anbieter auswählen.
Besonders kritisch wird es mobil.
Große Bilder, schlecht konfigurierte Plugins, unnötige Skripte oder überladene Themes können eine Website erheblich verlangsamen.
Deshalb sollte eine Agentur beim Thema Performance nicht erst nach dem Launch reagieren.
Eine technisch vernünftige Grundlage beginnt bereits bei der Entwicklung.
Weniger unnötiger Ballast bedeutet häufig eine angenehmere Nutzung und eine besser wartbare Website.
Website erstellen lassen und SEO von Anfang an berücksichtigen
SEO wird bei manchen Webprojekten behandelt wie ein Zubehörteil:
Website fertigstellen.
Online stellen.
Und irgendwann später „noch SEO machen“.
Das ist unnötig kompliziert.
Suchmaschinenoptimierung beginnt bereits bei der Seitenstruktur.
Welche Themen bekommen eigene Seiten? Welche URLs werden verwendet? Wie werden Überschriften aufgebaut? Welche Inhalte gehören zusammen? Gibt es sinnvolle interne Links?
Wenn Unternehmen ihre Website erstellen lassen, sollte SEO deshalb zumindest in den technischen und strukturellen Grundlagen berücksichtigt werden.
Beispiel aus der Praxis
Nehmen wir einen Gebäudereinigungsbetrieb aus Karlsruhe.
Er bietet:
- Büroreinigung,
- Fensterreinigung,
- Grundreinigung,
- Industriereinigung,
- Treppenhausreinigung.
Eine einzige Seite mit der Überschrift „Unsere Leistungen“ verschenkt Möglichkeiten.
Sinnvoller könnten separate Seiten sein:
Büroreinigung Karlsruhe
Fensterreinigung Karlsruhe
Industriereinigung Karlsruhe
Jede Seite kann gezielt erklären, was angeboten wird, für wen die Leistung geeignet ist und wie eine Zusammenarbeit funktioniert.
Dadurch verbessert sich nicht nur die thematische Klarheit für Suchmaschinen.
Auch ein Besucher landet direkt bei der Information, nach der er gesucht hat.
SEO und Nutzerfreundlichkeit verfolgen hier dasselbe Ziel.
Texte dürfen nicht erst drei Tage vor dem Launch entstehen
Ein erstaunlich typischer Satz bei Webprojekten lautet:
„Die Texte liefern wir später.“
Und plötzlich steht die Website technisch fast fertig da, während überall Blindtext eingefügt ist.
Jetzt beginnt Stress.
Denn gutes Design braucht echte Inhalte.
Eine Überschrift mit fünf Wörtern benötigt eine andere Gestaltung als eine Überschrift mit fünfzehn. Eine Leistungsbeschreibung mit 150 Wörtern erzeugt ein anderes Layout als ein ausführlicher Fachtext.
Deshalb sollten Inhalte früh geplant werden.
Wenn Sie eine Website erstellen lassen, entscheiden Sie möglichst früh:
Wer schreibt die Texte?
Wer wählt Bilder aus?
Gibt es professionelle Fotos?
Wer prüft Fachinformationen?
Wer gibt Inhalte frei?
Diese organisatorischen Fragen können einen Projektplan stärker beeinflussen als die Programmierung.
Individuelles Webdesign oder fertiges Template?
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung.
Ein gutes Premium-Template kann bei kleinen Projekten Budget sparen und eine solide Grundlage bieten.
Individuelle Entwicklung bietet dagegen mehr Freiheit.
Ein Template eignet sich beispielsweise, wenn …
das Budget begrenzt ist, die Anforderungen überschaubar sind und keine besonderen Funktionen benötigt werden.
Für eine kleine Unternehmenspräsentation kann das völlig ausreichend sein.
Individuelle Entwicklung wird interessanter, wenn …
komplexere Anforderungen existieren, spezielle Funktionen integriert werden sollen oder die Website exakt auf Prozesse und Markenidentität abgestimmt werden muss.
Denkbar sind beispielsweise:
- Schnittstellen zu externen Systemen,
- Datenbankanbindungen,
- Kundenbereiche,
- spezielle Anfrageformulare,
- individuelle Rechner,
- Buchungssysteme,
- Produktkonfiguratoren.
JOMOX Media weist bei seiner Website-Entwicklung beispielsweise darauf hin, dass auch bestehende Datenbanken über APIs angebunden sowie individuelle WordPress-Plugins entwickelt werden können.
Hier zeigt sich, warum die Frage „Was kostet eine Website?“ allein kaum sinnvoll beantwortet werden kann.
Eine Website mit fünf Informationsseiten ist ein anderes Projekt als ein Portal mit individuellen Funktionen.
Warum ein günstiges Angebot später teuer werden kann
Natürlich spielt das Budget eine Rolle.
Doch der niedrigste Preis ist nicht automatisch das wirtschaftlichste Angebot.
Angenommen, Angebot A kostet 2.000 Euro.
Angebot B kostet 5.000 Euro.
Auf den ersten Blick scheint Angebot A deutlich attraktiver.
Nach dem Launch stellt sich jedoch heraus, dass wichtige Leistungen nicht enthalten sind:
SEO-Grundlagen fehlen.
Die mobile Darstellung muss nachgebessert werden.
Für jede kleine Änderung entstehen Zusatzkosten.
Das System ist schwer erweiterbar.
Niemand kümmert sich um Updates.
Nach einem Jahr werden weitere 4.000 Euro investiert.
Das ursprünglich teurere Projekt wäre möglicherweise günstiger gewesen.
Deshalb sollte man beim Website erstellen lassen nicht nur nach dem Gesamtpreis fragen.
Wichtiger ist:
Was genau ist enthalten?
Worauf Sie bei einem Angebot achten sollten
Ein gutes Angebot sollte möglichst nachvollziehbar beschreiben, welche Leistungen Bestandteil des Projekts sind.
Dazu gehören beispielsweise:
Konzeption: Wird eine Seitenstruktur entwickelt?
Design: Entsteht ein individuelles Layout oder wird ein fertiges Template angepasst?
Entwicklung: Welches CMS kommt zum Einsatz?
Mobile Darstellung: Ist responsive Design enthalten?
SEO: Welche grundlegenden Optimierungen werden durchgeführt?
Inhalte: Wer liefert Texte und Bilder?
Formulare: Welche Funktionen sind vorgesehen?
Datenschutz: Welche technischen Anforderungen werden berücksichtigt?
Schulung: Bekommen Mitarbeiter eine Einführung?
Wartung: Was geschieht nach dem Launch?
Zusatzarbeiten: Wie werden spätere Änderungen berechnet?
Transparenz verhindert Diskussionen.
Wenn eine Position unklar ist, fragen Sie nach.
„Was genau bedeutet bei Ihnen SEO inklusive?“ ist beispielsweise eine sehr sinnvolle Frage.
Denn darunter kann eine Agentur eine grundlegende technische Optimierung verstehen, während der Kunde eine komplette SEO-Kampagne erwartet.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Leistungen.
WordPress als Grundlage für professionelle Unternehmenswebsites
WordPress wird häufig eingesetzt, weil Inhalte vergleichsweise komfortabel gepflegt und Funktionen erweitert werden können.
Doch WordPress allein macht noch keine gute Website.
Entscheidend ist die Umsetzung.
Zu viele Plugins können Wartung und Performance erschweren. Ungepflegte Erweiterungen können Sicherheitsprobleme verursachen. Ein überladenes Theme kann unnötigen Code mitbringen.
Deshalb gilt:
Nicht die Anzahl der Funktionen macht eine Website gut, sondern die Auswahl der tatsächlich benötigten Funktionen.
Wer eine Website erstellen lassen möchte, sollte deshalb auch fragen, wie das System nach der Übergabe gepflegt werden kann.
Kann ein Mitarbeiter Texte ändern?
Können neue Referenzen ergänzt werden?
Ist eine Erweiterung um zusätzliche Leistungsseiten möglich?
Eine Website sollte nicht bereits beim Launch an ihre Grenzen stoßen.
Der Launch ist nicht das Ende
Dieser Punkt wird gern vergessen.
Nach der Veröffentlichung beginnt die eigentliche Nutzung.
Browser verändern sich. WordPress bekommt Updates. Plugins werden aktualisiert. Inhalte werden ergänzt. Mitarbeiter wechseln. Neue Dienstleistungen entstehen.
Auch Suchmaschinen verändern die Darstellung von Ergebnissen und die Erwartungen der Nutzer entwickeln sich weiter.
Deshalb sollte bereits beim Website erstellen lassen geklärt werden, wer anschließend verantwortlich ist.
Wartung bedeutet mehr als Updates
Professionelle Betreuung kann beispielsweise umfassen:
- Updates des CMS,
- Updates von Erweiterungen,
- Backups,
- Sicherheitsprüfungen,
- Performancekontrollen,
- Fehlerbehebung,
- kleinere Anpassungen.
JOMOX Media verbindet Website-Projekte ebenfalls mit der Möglichkeit einer anschließenden WordPress-Wartung und langfristigen Betreuung.
Das kann besonders für Unternehmen sinnvoll sein, die intern keinen eigenen Administrator beschäftigen.
Typische Fehler, wenn Unternehmen eine Website erstellen lassen
Ein Webprojekt scheitert selten an einer einzigen großen Katastrophe.
Meistens sind es mehrere kleine Fehlentscheidungen.
Zu viele Personen entscheiden über das Design
Geschäftsführer möchte Blau.
Marketing möchte Grün.
Vertrieb möchte Rot.
Die Assistentin findet Beige schöner.
Am Ende entsteht ein Kompromiss, mit dem niemand wirklich zufrieden ist.
Besser: Zuständigkeiten früh definieren.
Persönlicher Geschmack wird wichtiger als die Zielgruppe
„Ich mag keine großen Bilder.“
Das kann stimmen.
Aber gehören Sie zur Zielgruppe?
Gutes Webdesign basiert nicht ausschließlich auf persönlichen Vorlieben des Auftraggebers.
Inhalte werden unterschätzt
Technik allein erklärt kein Angebot.
Gerade komplexe Dienstleistungen brauchen verständliche Texte.
Jede mögliche Funktion wird eingebaut
Pop-up.
Chat.
Animation.
Newsletter.
Video.
Slider.
Kalender.
Social Feed.
Mehr bedeutet nicht automatisch besser.
Manchmal ist die klügste Entscheidung, eine Funktion wegzulassen.
Niemand denkt an die Zeit nach dem Launch
Wer darf Änderungen durchführen? Wer macht Backups? Wer installiert Updates?
Diese Fragen gehören vor dem Projektabschluss auf den Tisch.
Wie Sie die richtige Agentur auswählen
Referenzen sind wichtig.
Schauen Sie aber nicht nur darauf, ob Ihnen die Websites gefallen.
Prüfen Sie unterschiedliche Aspekte.
Funktionieren die Referenzen auf dem Smartphone?
Laden sie schnell?
Sind Leistungen verständlich erklärt?
Ist die Navigation logisch?
Erkennen Sie Unterschiede zwischen verschiedenen Projekten oder sehen alle Websites fast identisch aus?
Auch das Erstgespräch verrät viel.
Eine interessante Beobachtung: Eine gute Agentur stellt häufig mehr Fragen, als sie am Anfang beantwortet.
Warum?
Weil sie zuerst verstehen muss, was Sie erreichen möchten.
Wenn das Gespräch ausschließlich daraus besteht, Ihnen Funktionen und Designtrends zu verkaufen, ohne nach Zielgruppe, Geschäftsmodell oder Zielen zu fragen, wäre ich vorsichtig.
Website erstellen lassen: Die Investition aus unternehmerischer Sicht betrachten
Ein professioneller Webauftritt kostet Geld.
Die bessere Frage lautet jedoch nicht:
„Wie teuer ist die Website?“
Sondern:
„Welche wirtschaftliche Aufgabe übernimmt sie?“
Angenommen, ein Beratungsunternehmen gewinnt über seine Website zwei zusätzliche Kunden pro Monat.
Jeder Auftrag bringt durchschnittlich 2.500 Euro Umsatz.
Dann erzeugt die Website theoretisch 60.000 Euro zusätzlichen Jahresumsatz.
In diesem Szenario wäre es wenig sinnvoll, ausschließlich darüber zu diskutieren, ob die Erstellung 3.000 oder 5.000 Euro kostet.
Natürlich lässt sich Erfolg nicht immer so sauber berechnen. Manche Websites dienen stärker dem Markenaufbau, Recruiting oder der Information bestehender Kunden.
Trotzdem sollte das Projekt wirtschaftlich betrachtet werden.
Eine Unternehmenswebsite ist kein Kunstwerk für den Geschäftsführer.
Sie ist ein Arbeitswerkzeug.
Wann sollte eine bestehende Website erneuert werden?
Nicht jede ältere Seite braucht sofort einen Relaunch.
Ein Redesign kann sinnvoll sein, wenn mehrere Probleme gleichzeitig auftreten.
Zum Beispiel:
Die Seite funktioniert mobil schlecht.
Inhalte lassen sich kaum bearbeiten.
Das Angebot des Unternehmens hat sich deutlich verändert.
Die Website lädt langsam.
Das Design passt nicht mehr zur Marke.
Wichtige Landingpages fehlen.
Anfragen kommen kaum über die Website.
Technische Erweiterungen sind nur noch schwer möglich.
Manchmal reicht allerdings eine Optimierung einzelner Bereiche.
Eine Agentur sollte deshalb nicht automatisch empfehlen, alles wegzuwerfen.
Gute Beratung erkennt auch, was erhalten bleiben kann.
Webseite erstellen lassen: Was Unternehmen selbst vorbereiten können
Je besser Ihre Vorbereitung ist, desto effizienter kann das Projekt starten.
Sammeln Sie deshalb vor dem Erstgespräch einige Informationen.
Welche Leistungen sind besonders wichtig?
Wer sind Ihre wichtigsten Zielgruppen?
Welche Websites von Mitbewerbern gefallen Ihnen – und warum?
Welche Funktionen benötigen Sie unbedingt?
Welche Inhalte existieren bereits?
Gibt es ein Corporate Design?
Welche Ziele soll die neue Website erreichen?
Auch Beispiele helfen.
Sagen Sie nicht nur:
„Wir möchten etwas Modernes.“
Sagen Sie lieber:
„Uns gefällt bei dieser Website, dass Besucher sofort zwischen unseren drei Hauptleistungen wählen können.“
Damit kann ein Designer wesentlich besser arbeiten.
Kommunikation entscheidet oft stärker über den Projekterfolg als Technik
Webprojekte dauern mehrere Wochen oder länger. Während dieser Zeit entstehen Fragen, Änderungswünsche und manchmal auch Meinungsverschiedenheiten.
Das ist normal.
Problematisch wird es erst, wenn niemand weiß, wer entscheidet oder wann Feedback kommt.
Deshalb ist ein fester Ansprechpartner auf beiden Seiten sinnvoll.
JOMOX Media nennt einen direkten Ansprechpartner während des gesamten Projekts ausdrücklich als Bestandteil seines Ansatzes.
Aus Projektsicht ist das nachvollziehbar.
Wenn jede Woche eine andere Person Anforderungen formuliert, steigt die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen.
Klare Kommunikation spart Zeit.
Und häufig auch Geld.
Perfektion vor dem Launch? Ein gefährlicher Anspruch
Noch eine typische Situation:
Die Website ist zu 98 Prozent fertig.
Dann beginnt die Diskussion über Kleinigkeiten.
Soll der Abstand unter der Überschrift vier Pixel größer sein?
Ist dieses Bild wirklich perfekt?
Könnte der Button zwei Prozent dunkler sein?
Vier Wochen später ist die Website immer noch offline.
Natürlich sollte ein professionelles Projekt sauber umgesetzt werden.
Aber irgendwann muss es veröffentlicht werden.
Danach stehen reale Daten zur Verfügung.
Welche Seiten besuchen Nutzer?
Wo klicken sie?
Welche Formulare werden ausgefüllt?
Welche Suchbegriffe bringen Besucher?
Eine veröffentlichte gute Website kann verbessert werden. Eine perfekte Website im Entwicklungsordner bringt keinen einzigen Kunden.
Website erstellen lassen bedeutet, ein digitales Vertriebsinstrument aufzubauen
Wer eine Website erstellen lassen möchte, sollte das Projekt nicht auf Farben, Bilder und Technik reduzieren.
Eine gute Unternehmenswebsite verbindet mehrere Disziplinen:
Strategie, Struktur, Design, Inhalte, technische Entwicklung, mobile Bedienbarkeit, Performance, SEO und langfristige Pflege.
Genau diese Kombination entscheidet darüber, ob aus einer hübschen Internetseite ein funktionierendes Marketinginstrument wird.
Die wichtigste Empfehlung lautet deshalb: Beginnen Sie nicht mit der Frage nach dem Design. Beginnen Sie mit dem Ziel.
Was soll nach dem Besuch Ihrer Website passieren?
Soll ein Interessent anrufen? Einen Termin vereinbaren? Ein Angebot anfordern? Vertrauen gewinnen? Sich bewerben?
Wenn diese Antwort klar ist, können Struktur, Inhalte und Design darauf aufgebaut werden.
Unternehmen, die ihre Website erstellen lassen, sollten zudem Angebote nicht ausschließlich nach dem niedrigsten Preis vergleichen. Wichtiger sind eine nachvollziehbare Planung, technische Qualität, Erweiterbarkeit, transparente Kommunikation und die Frage, wer nach dem Launch Verantwortung übernimmt.
JOMOX Media verfolgt bei der Website-Erstellung genau einen solchen ganzheitlichen Ansatz: von Konzeption und individuellem Design über technische Entwicklung und SEO-Aspekte bis hin zu Performance, speziellen Funktionen und anschließender Betreuung.
Der nächste Schritt muss deshalb nicht sofort ein Auftrag sein.
Ein gutes Erstgespräch reicht zunächst.
Dort sollte geklärt werden, wo Ihr Unternehmen steht, welche Aufgaben die neue Website übernehmen soll und welche Lösung dafür tatsächlich sinnvoll ist.
Denn am Ende zählt nicht, ob Sie einfach eine neue Webseite besitzen.
Entscheidend ist, ob sie für Ihr Unternehmen arbeitet.